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Mittwoch, 30. April 2014

Der Jaunt - Stephen King



King erzählt von einer Zukunft in der die Menschen es geschafft haben, eine Technologie zur Teleportation zu entwickeln. Also in etwa, wie das bekannte „Beamen“ aus Star Trek. Eine Familie möchte so auf den Mars reisen, der inzwischen auch besiedelt wurde. Um seinen Kindern die Angst zu nehmen, erzählt er ihnen die Geschichte, wie diese Technologie entdeckt wurde. Wie so oft in der Geschichte der Menschheit, haben wir unsere Technik aber nicht immer im Griff  und manchmal kostet die Erforschung des Unbekannten auch das eine oder andere Leben. 

King malt eine Zukunftsvision, die wie ein guter alter 1980er Jahre Film daherkommt. In dem Jahrzehnt spielt die Geschichte auch. Die Rohstoffe der Erde sind weitestgehend verbraucht aber dank der Jaunt-Technologie ist man nicht mehr auf Öl angewiesen, zumindest als Antriebsstoff. Wasser ist von nun an begehrt, da die Menschen es fertig gebracht haben die Vorräte der Erde durch Verschmutzung zu dezimieren.  Verteilt auf den 40 Seiten sind immer wieder eingestreute Andeutungen auf etwas, was der Vater seinen Kindern nicht erzählen möchte. Etwas Unheilvolles deutet sich da an. Und auf den letzten zwei Seiten werden die Erwartungen an ein schockierendes Ende auch zufriedenstellend erfüllt. Es gibt ein Element, das mich an „Langoliers“ erinnerte, und ein anderes an „ES“. Mir hat „Der Jaunt“ sehr gut gefallen und Scifi-Horror Geschichten sind ja leider rar.

Der Jaunt - Stephen King aus dem Buch "Blut"

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